Häufige Fragen


Was Du schon immer wissen wolltest, aber noch nie zu fragen gewagt hast:

  • Wie können die Stellvertreter, die ich z.B. für meine Mutter aussuche, wissen, was meine Mutter denkt und fühlt?
    Das liegt an dem morphogenetischen Feld, auch das wissende Feld genannt. Dieser Begriff stammt aus der Quantenphysik. Geprägt wurde er von dem Wissenschaftler Rupert Sheldrake. Im morphogenetischen Feld sind alle Informationen gespeichert, auf die die Stellvertreter zugreifen. Das ist ein Phänomen und lässt sich nicht weiter erklären. Das muss man fühlen. Im esoterisch-spirituellen Bereich gibt es die Aussage, dass alle Menschen miteinander verbunden sind. Beim systemischen Aufstellen ist das wahrnehmbar.

 

  • Muss ich da meine ganze Seele ausbreiten? Ich kann das nicht vor einer Menge von fremden Menschen. Ich schäme mich vor fremden Leuten.
    Es wird keine schmutzige Wäsche gewaschen. Es werden nur Fakten die Familie betreffend abgefragt, z.B. wie viele Geschwister hast Du? Kanntest Du alle Deine Großeltern? Was haben Deine Großväter im Krieg gemacht? Gibt es Flucht und Vertreibung?

 

  • Wann ist eine Aufstellung notwendig?
    Wenn Du merkst, dass in Deinem Leben etwas nicht stimmt, Du jedoch nicht herausfinden kannst, was es ist. z.B. ich habe alles, was ich brauche und müsste glücklich sein, aber ich bin es nicht - was ist los mit mir?
    Wenn sich immer das Gleiche immer Leben wiederholt, z.B. man trifft immer wieder auf die gleiche Sorte Partner. Oder man fühlt sich schuldig ohne Grund.
    Man fühlt eine Belastung ohne Grund.

 

  • Was habe ich danach davon? Wie äußert sich das in meinem Leben?
    Du bist entlastet, Deine erdrückenden Gefühle nehmen ab, Du fühlst Dich fröhlicher und ausgeglichener. Du hast Deinen Platz in der Familie.

 

  • Wie funktioniert Familienstellen?
    Aus einer Gruppe von ca. 20 – 25 Menschen werden StellvertreterInnen für die Familienmitglieder ausgewählt und gesammelt nach dem inneren Bild aufgestellt. In einem Prozess der Klärung und des „Aufräumens“ werden die aufgestellten Personen und ihre Schicksale gelöst und entwirrt. In würdigender Anerkennung der Schicksale und der Geschichten, die dahinter stecken (keiner wird umsonst, das was er ist), wird durch lösende Sätze das Knäuel aufgelöst und ein Heilungsprozess beginnt.

    Die „Familienbande“ sind entwirrt, ein neues inneres Bild entsteht, das seine positive Wirkung entfaltet
    Systemisches Aufstellen endet allerdings nicht hier, sondern beginnt vielmehr bei der Familie und erstreckt sich über Klärung von Lebensaspekten bis hin zu Persönlichkeitsaspekten.
    Die (Auf-) Lösung geschieht bei allen Aufstellungen auf eine sehr bewegende, kraftvolle und doch einfache Weise und ohne erneut Energie in die „alten Dramen“ zu geben.

 

  • Ändert sich dann mein Mann/meine Frau nach der Aufstellung?
    Indirekt ja. Dein Standpunkt, Deine Haltung und Deine Energie verändern sich und dadurch ändert sich auch Dein Umfeld.

 

  • Verändern sich meine Eltern?
    Siehe Punkt 6. Bei den Eltern ist manchmal Entlastung spürbar, mehr Freude und sie sprechen plötzlich offener.

 

  • Helfe ich damit meinem Kind?
    Ja. Denn Du veränderst Dich, wirst kraftvoller, nimmst Deine Führungsposition wahr und die Kämpfe lassen nach.

 

  • Muss ich selber danach etwas tun?
    Nein. Die Veränderung bzw. Heilung tritt von selbst ein, einfach nur beobachten, was passiert.

 

  • Darf ich Dich anrufen danach?
    Ja, natürlich.

 

  • Welches der Systeme ist zuerst dran? Gegenwart oder Herkunft?
    Die meisten Dinge, die uns belasten oder bremsen, stammen aus der Herkunft. Daher ist es sinnvoll, zuerst die Herkunft aufzustellen. In akuten Situationen, z.B. wenn ein Kind krank ist, wird dann gemischt.


  • Schade ich mit einer Aufstellung jemandem?
    Nein.

 

  • Ist es nicht vermessen, Personen aufzustellen, die davon nichts wissen?
    Nein. Denn die Personen, die Du aufstellst, stehen in direktem Zusammenhang mit Dir.

 

  • Ich bin körperlich geschwächt. Halte ich das aus?
    Ja, denn mit dem Schauen ändert sich auch die Energie.

 

  • Ich mache eine Gesprächstherapie? Kann ich trotzdem aufstellen?
    Ja. Gerne kannst du deinen Therapeuten fragen. Eine Aufstellung ist nicht kontraproduktiv. Sie kann in der Gesprächstherapie auch etwas ins Rollen bringen.

 

  • Ich bin manisch-depressiv. Kann ich aufstellen?
    In Absprache mit dem Psychiater.

 

  • Ich nehme schwere Medikamente gegen Depressionen. Darf ich aufstellen?
    Siehe Punkt 16. Wenn Vorerkrankungen in der Herkunftsfamilie existieren, ist es sinnvoll aufzustellen.

 

  • Ich bin ein/e Täter/in. Ich schlage mein Kind oft. Gibt es für mich auch eine Möglichkeit aufzustellen?
    Selbstverständlich. Wir können auch eine verdeckte Aufstellung machen mit a-b-c. Menschen sind mit allem willkommen. Ich arbeite mit der größtmöglichen Sensibilität.

 

  • Kann ich meinen Partner/Partnerin mitbringen?
    Ja, klar.

 

  • Muss meine Familie dabei sein, die wir aufstellen?
    Nein. Da wir mit Stellvertretern arbeiten, bekommen wir Informationen, die wir von den echten Familienmitgliedern so nicht bekommen würden.

 

  • Ich bin körperlich krank. Können wir das aufstellen?
    Ja. Wir können sämtliche Teile eines Körpers aufstellen und so nach Ursachen forschen.

 

  • Ich lebe in einer Dreiecksbeziehung und kann mich nicht entscheiden. Kann man das lösen?
    Ja. Alle drei können aufgestellt werden, dadurch wird Dein eigener Standpunkt sichtbar.

 

  • Ich habe Selbstmordgedanken. Gibt es dafür eine Lösung?
    Ja. Vielleicht trittst Du in die Fußstapfen eines früh verstorbenen Familienmitglieds und möchtest ihm nachfolgen.

 

  • Ich habe ein ADS/ADHS-Kind.
    Wie ruhig bist Du selber? Das kann man auch aufstellen. Dort lässt sich der Grund für die Unruhe des Kindes erkennen.

 

  • Ich werde gemobbt. Finde ich über eine Aufstellung eine Lösung?
    Ja. Mobbing ist oft provoziert durch eine eigene unbewusste (Opfer-)Haltung.
    Vielleicht es auch Zeit für einen Wechsel.

 

  • Ich weiß gar nicht mehr weiter. Ich befinde mich in einer totalen Lebenskrise.
    Auch das lässt sich aufstellen. Die Krise wird durchleuchtet, nach den Ursachen geforscht und in der Aufstellung nach Lösungen gesucht.

 

  • Ich bin knapp bei Kasse, allein erziehend…
    Für alles gibt es eine Lösung, sprich mit mir, ein finanzieller Engpass soll Dich nicht aufhalten. Nachlässe sind machbar.

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